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Im Herbst 1990 schlossen sich einige Mitglieder der Kirchgemeinde Chur zusammen, um für die Erneuerung der Kirche im Geiste des 2.Vatikanischen Konzils und der Synode 72 einzutreten. Anlass dafür war die Ernennung von Wolfgang Haas zum Bischof von Chur. Im März 1992 wurde der Verein formell gegründet.
In öffentlichen Stellungnahmen wurde von Wolfgang Haas der Verzicht auf den Churer Bischofsstuhl gefordert. In Kontakten mit dem damaligen päpstlichen Nuntius und Erzbischof Karl Josef Rauber, der anlässlich seiner Visitation die Probleme der Diözese Chur untersuchte, konnten die Nöte der Churer Ortskirche geschildert und auf die unhaltbare Situation hingewisesen werden, welche von vielen als "Kirchenspaltung von oben" erlebt wurde.
Nach der Ablösung von Wolfgang Haas 1998 pflegte der Verein den Dialog mit dem neuen Bischof Amédée Grab.
Erster Präsident der BBGK war Dr.med. Constant Wieser. Theologisch gebildet und sehr belesen, hat er mit grossem Einsatz den Verein bis 1996 geleitet. Anschliessend übernahm Urs Willi bis 2009 das Präsidium. Heute leitet Christine Bucher den Verein.
Anlässlich der Jahresversammlung des Vereins wurden immer Vorträge mit theologischen und kirchenrechtlichen und -geschichtlichen Themen gehalten. Der Inhalt wurde anschliessend meist in einer Broschüre publiziert, die allen Mitgliedern zugestellt wurde.
Zusammen mit der "Vereinigung freier Protestanten" wurden in den letzten Jahren Vorträge über andere Religionen und der "Besinnliche Spaziergang zum Eidgenössischen Bettag" organisiert.
Als im Jahre 2000 Gefahr bestand, dass die Theologische Hochschule Chur (THC) aus finanziellen Gründen geschlossen wird, errichtete der Verein die "Stiftung Freunde der THC" zur finanziellen und moralischen Unterstützung dieser für Chur und das ganze Bistum wichtigen Bildungsstätte. Dank grosszügiger Unterstützung durch die Mitglieder, weitere Sympathisanten, Kirchgemeinden und Pfarreien konnten namhafte Beiträge nach St. Luzi überwiesen werden.